Das bevorstehende Aus von Windows 10 hat mich dazu gebracht, mir Gedanken über meine Computerzukunft zu machen und habe mich dazu entschieden, zu Linux Mint zu wechseln. Das möchte ich in diesem Thread festhalten.
Ich habe seit einigen Monaten Linux Mint auf meinem Laptop neben Windows 10 installiert und die letzte Woche habe ich es ausgiebig getestet und nach Alternativen für meine Programme gesucht.
Man darf nicht erwarten, dass Linux Mint genau wie Windows funktioniert. Alleine wie man Programme installiert, ist etwas anders, aber im Vergleich zu früheren Linux-Distributionen ist Mint schon sehr nah an der grafischen Oberfläche von Windows.
Mich in ein neues Videoschnittprogramm reinzufuchsen nehme ich zähneknirschend hin (zum Glück ist die Alternative fast genau so zu bedienen wie meins), aber was mich wirklich noch abgehalten hat, war die Sache mit den Backups und ob ich meine zweite Festplatte/Datenplatte einfach so verwenden kann, da Linux ein eigenes Dateisystem verwendet. Es kann zwar auch die von Windows lesen, aber ich möchte nicht so gerne mit meiner Datenplatte auch zu 100 % zu Linux gehen, um dann von einem Windows-System im Notfall nicht mehr auf meine Daten zugreifen zu können (das Linux-System selber ist auf einer separaten Platte und wird auch mit dem linux-eigenen System betrieben).
Für die Backups habe ich eine gute, wenn nicht sogar bessere Lösung gefunden und das Benutzen der Datenplatte in Linux (mit NTFS-Dateisystem) muss ich einfach testen. Mein USB-Stick (auch mit NTFS) hat jedenfalls gut funktioniert.
So kann ich meinem bald 8 Jahre alten Computer noch ein zweites Leben schenken. Ich möchte und brauche nicht immer das Neueste sondern möchte lieber jahrelang mit einem stabilen, gleichbleibenden System und meinen Workflows arbeiten. Falls ihr alte Geräte habt, die durch die Microsoft-Brille gesehen unbrauchbar werden, kann ich das echt nur ans Herz legen.
Wenn es soweit ist, werde ich Linux auf einer komplett neuen Festplatte installieren (weil meine Jetzigen auch schon 8 Jahre alt sind, die Datenplatte sogar 9) und das Windows-System nach den letzten Microsoft Upates für immer vom Internet trennen, damit es nur noch als separates Notfallsystem herhält. Da ich auch an meiner Hardware nichts verändern werde und für Windows quasi die Zeit stehen bleibt, sollte es keine Zickereien geben.
Eigentlich wollte ich meine Datenplatte mit ins neue Linux-System nehmen und gucken, wie es sich verhält, aber heute habe ich erfahren, dass es fehlerhafte Sektoren gibt.
Auch CrystalDisc zeigt eine gelbe Warnung mit "Vorsicht" an (jetzt weiß ich auch, woher diese Hänger kommen). Deshalb habe ich eben ein Backup gemacht (das heute eh dran wäre) und mir gleich neue Festplatten bestellt (auch eine für das Linux-System).
Den PC werde ich bis dahin erstmal ausgeschaltet lassen - hab ja noch den Laptop.
Ich habe seit einigen Monaten Linux Mint auf meinem Laptop neben Windows 10 installiert und die letzte Woche habe ich es ausgiebig getestet und nach Alternativen für meine Programme gesucht.
- Manche kann ich 1:1 verwenden (z. B. Browser, Discord, FireAlpaca...),
- für manche muss ich Alternativen nehmen (z. B. Gimp für Photoshop), aber
- manches gibt es auch wirklich gar nicht (vor allem mein Videoschnittprogramm).
- Spiele spiele ich nicht oft und wenn dann keine Highend-Dinger und selbst wenn - das funktioniert zu 90 % auch.
Hier gibt es übrigens eine Liste, welche Steamspiele inwieweit unter Linux funktionieren: ProtonDB
Zum Zocken von aktuellen Spielen habe ich ja auch noch eine Playstation.
Ach ja, Customlevels funktionieren auch mit WINE! Nur die TEN-Levels habe ich noch nicht zum Laufen bekommen...
- Sogar meinen Drucker und Scanner konnte ich innerhalb weniger Sekunden einfach benutzen ohne einen Treiber selbst installieren zu müssen.
Man darf nicht erwarten, dass Linux Mint genau wie Windows funktioniert. Alleine wie man Programme installiert, ist etwas anders, aber im Vergleich zu früheren Linux-Distributionen ist Mint schon sehr nah an der grafischen Oberfläche von Windows.
Mich in ein neues Videoschnittprogramm reinzufuchsen nehme ich zähneknirschend hin (zum Glück ist die Alternative fast genau so zu bedienen wie meins), aber was mich wirklich noch abgehalten hat, war die Sache mit den Backups und ob ich meine zweite Festplatte/Datenplatte einfach so verwenden kann, da Linux ein eigenes Dateisystem verwendet. Es kann zwar auch die von Windows lesen, aber ich möchte nicht so gerne mit meiner Datenplatte auch zu 100 % zu Linux gehen, um dann von einem Windows-System im Notfall nicht mehr auf meine Daten zugreifen zu können (das Linux-System selber ist auf einer separaten Platte und wird auch mit dem linux-eigenen System betrieben).
Für die Backups habe ich eine gute, wenn nicht sogar bessere Lösung gefunden und das Benutzen der Datenplatte in Linux (mit NTFS-Dateisystem) muss ich einfach testen. Mein USB-Stick (auch mit NTFS) hat jedenfalls gut funktioniert.
So kann ich meinem bald 8 Jahre alten Computer noch ein zweites Leben schenken. Ich möchte und brauche nicht immer das Neueste sondern möchte lieber jahrelang mit einem stabilen, gleichbleibenden System und meinen Workflows arbeiten. Falls ihr alte Geräte habt, die durch die Microsoft-Brille gesehen unbrauchbar werden, kann ich das echt nur ans Herz legen.
Wenn es soweit ist, werde ich Linux auf einer komplett neuen Festplatte installieren (weil meine Jetzigen auch schon 8 Jahre alt sind, die Datenplatte sogar 9) und das Windows-System nach den letzten Microsoft Upates für immer vom Internet trennen, damit es nur noch als separates Notfallsystem herhält. Da ich auch an meiner Hardware nichts verändern werde und für Windows quasi die Zeit stehen bleibt, sollte es keine Zickereien geben.
Eigentlich wollte ich meine Datenplatte mit ins neue Linux-System nehmen und gucken, wie es sich verhält, aber heute habe ich erfahren, dass es fehlerhafte Sektoren gibt.

Den PC werde ich bis dahin erstmal ausgeschaltet lassen - hab ja noch den Laptop.
"Buddhismus ist mein Glaube und ich glaub' im nächsten Leben hau' ich dir aufs Maul."