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Soul - 17.05.2019
Balulie,'index.php?page=Thread&postID=103029#post103029' schrieb:
ja genau,
Man sollte mal ein paar parch notes hochladen, wie wäre es damit:
![[Bild: ko23p2sh.jpg]](https://s18.directupload.net/images/190517/ko23p2sh.jpg)

Super!
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Balulie - 17.05.2019
"Game of Thrones": Fan-Petition gegen die achte Staffel gestartet
https://web.de/magazine/unterhaltung/tv-film/game-of-thrones/game-of-thrones-staffel-8-fan-petition-gestartet-33743706
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Codo - 17.05.2019
Ich glaube kaum, dass die sich Erfolg davon versprechen.
Aber in jedem Fall eine wirksame Möglichkeit, um auf den Unmut der Fans aufmerksam zu machen.
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Flo - 17.05.2019
Lol @ die memes, diese Staffel war mit den vielen Vorlagen auch echt ein Fest.

Die Patchnotes!
Bevor das Finale kommt wollte ich auch noch etwas schreiben.
Ich war auch sehr schockiert. Sogar so, dass es mir wahrscheinlich schwer fallen wird, mir die Serie nochmal anzuschauen.
Ansonsten habt ihr euch bereits geeinigt, da kann ich mich im Prinzip auch nur anschließen.
Nur bin ich irgendwie noch in der Verarbeitung und versuche es eher von der positiven Seite zu betrachten. Oder das beste daraus zu machen... Wie auch immer: Nach der Folge war ich nämlich einfach nur stinksauer. Erstmal der Schock und dann noch diese Logikkrater, das war echt zu viel auf einmal.
Diesen Beitrag dazu fand ich ganz interessant:
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Spoiler Sorry, aber wenn sich Leute hier wundern, dass Daenerys plötzlich die Madqueen wird, kann ich das wirklich nicht nachvollziehen.
Daenerys kannte immer nur Gewalt. Sie hatte bisher jeden Konflikt nur mit Gewalt gelöst. Das Feuer war ihr ständiger Begleiter. Schon in der ersten Staffel, merkt man, dass sie instabil ist und ein komplett verrohtes Weltbild hat. Natürlich war Viserys ein Widerling, aber wenn man beim grausamen Mord am eigenen Bruder und der einzigen Bezugsperson keine Miene verziert, ist man meiner Meinung nach nicht ganz dicht.
Daenerys hat auch schon immer nur in Extremen gedacht. Alle Sklavenherren waren böse, alle Lannisters auch. Für mich war sie schon immer eine Rassistin. Sie konnte noch nie differenzieren, weshalb sie auch eine gigantische Zahl an Unschuldigen kreuzigen ließ. Jede Staffel wurde die Madqueen irgendwie angedeutet.
Gleichzeitig hat sie aber ihre komplette Jugend in einer Blase verbracht. Sie wurde ja regelrecht vergöttert. Allerdings nur von Leuten die keine andere Alternative als sie hatten oder von Menschen, denen Gewalt schlichtweg imponiert. Natürlich hat sie den Unsullied eine Wahl gelassen, aber welche Wahl war das bitte. Die Unsullied sind letztendlich ihres Leidensgenossen in einer noch viel extremeren Form. Sie kennen auch nur Gewalt, weshalb ich Greyworms Aussetzer auch realistisch fand. Es wird bereits seit Anfang der Staffel angedeutet, dass die Westerosis ihn ausgrenzen und regelrecht verachten. Gerade in Kombination mit den krassen Gefühlen hinsichtlich Missandeis Tod ist diese Reaktion mit seinem Hintergrund fast schon nachvollziehbar.
Zudem finde ich es wunderbar inszeniert, dass Daenerys das Leid, das sie verursacht gar nicht richtig sieht. Aus ihrer Position sieht sie nur Feuer. Nur die auf dem Boden sehen das ganze Ausmaß des Infernos.
Letzendlich ist Daenerys von meinem absoluten Hasscharakter zu einen meiner Lieblingscharaktere avanciert. Als Heldin oder Protagonistin hat sie für mich noch nie funktioniert als Antagonistin aber auf jeden Fall. Ich kenne auch keinen anderen Tyrannen, der über so viele Staffeln eingeführt wurde. Die ganzen Zuschauern haben sich blenden lassen. Die coolen Drachen und das schöne Gesicht haben wohl für viele Fans den Narzissmus, die Machtgeilheit und die Verrohtheit verborgen, die dieser Charakter schon immer in sich hatte. Wenn ich nur an die ganzen dämlichen Titel denke
Für mich war die heutige Folge ein Meilenstein der TV-Geschichte und ich bin unglaublich dankbar dafür

Die Geschichte hat sich genau so entwickelt wie ich es immer wollte. Und ich habe wirklich mit jedem Charakter Mitleid gehabt. Mit Cersei, Jaime, Tyrion, Arya, den vielen Unschuldigen, ja sogar mit Daenerys.
http://www.eis-und-feuer.de/forum/index.php/Thread/4700-Episode-8x05-The-Bells/?postID=387642#post387642
Wenn man den Gedanken aufnimmt und dann mit den Ereignissen vergleicht, die (unweigerlich) zur red wedding geführt haben zeigt das schon welche Weltanschauung GRRM in seinem Werk vertritt. Und so macht für mich Jamie's Story wiederum auch Sinn. Weil in dieser Welt (und in unserer?) kein Mensch doch ganz aus seiner Haut kann. Und das tragischerweise trotz der starken, heldenhaften und unerwarteten Charakterwandlungen - gerade bei Jamie.
Eigentlich eine traurige Erkenntnis. Was man daraus macht ist letztendlich jedem selbst überlassen. Gerade anhand dieser Beispiele nehme ich für mich mit dass es sehr wichtig ist, sich bewusst und aktiv mit seinen Abgründen auseinanderzusetzen. Und dann das beste daraus machen. Und dann damit im besten Fall glücklich damit werden... und natürlich niemandem bewusst schaden.
Was speziell die Serie bis zuletzt ausgezeichnet hat: Die hervorragenden Schauspieler. Das Gespräch von Sansa und Dany wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Diese minimale Mimik, mit der Sophie Turner da gespielt hat, wie sie süffisant auf das Geschleime von Dany reagiert hatte. Großes Kino!
Teilweise hatte ich gerade in Staffel 8 das Gefühl, dass es sich auch leider nur noch über die gut ausgearbeiteten Charaktere bzw Schauspieler getragen hat. Sonst wäre es glaube ich richtig grottig geworden.
Und für mich der größte Pluspunkt: Diese konsequente Haltung in der Durchführung, die sich nun durch die gesamte Handlung zieht, ist für mich immer noch DAS Merkmal, das die Serie / Bücher auszeichnet. Gerade im Fantasybereich fällt mir nichts vergleichbares ein. Z.B. Tolkiens Geschichte von den Kindern Húrins, aber Herr der Ringe war in der Hinsicht ja mäh. Irgendwann driftet es immer ins Klischeemäßige ab.
Leider hat die Serie schon zu Beginn darin Schwäche gezeigt durch dem hohen plakativen Sexanteil. Und später wurde dann auch die gezeigte Handlung auch immer klischeehafter...
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Codo - 18.05.2019
Zitat:Sie hatte bisher jeden Konflikt nur mit Gewalt gelöst.
Gegenfrage: Wer in der Show hatte noch NICHT extreme Gnadenlosigkeit und Brutalität gezeigt?
Sansas Hinrichtung von Ramsey war zutiefst sadistisch.
Jon hat sogar ein KIND erhängen lassen.
Klar, Daenerys war immer gnadenlos, aber ausschließlich mit ihren GEGNERN (oder wen sie dafür hielt). Und als Gegner zählten für sie auch alle, die ihre Autorität in Anspruch stellten. Natürlich hat sie es sich immer viel zu einfach gemacht mit "wer nicht 100% für mich ist, der ist gegen mich." Aber wen wundert es, wenn man weiß, wie sie aufgewachsen ist und was ihrer Familie angetan wurde.
Aber die Serie hat sie auch konsistent als jemanden dargestellt, der sich (als einer der wenigen in dieser Serie!) um die Sklaven, Frauen und Unschuldigen gesorgt hat. Sie hätte schon mehrfach King's Landing angreifen können, hat sich aber immer dagegen entschieden (auch weil sie im aktiven Bestreben nicht wie ihr Vater sein zu wollen, Berater um sich geschart hat, die ihre schlimmsten Impulse bremsten), weil sie für langfristige, politische Stabilität und die MENSCHEN kämpfen wollte.
Gerade dieser Widerspruch hat sie interessant gemacht, und ich war gespannt darauf, wie sich das auflöst. Insbesondere da ihr Anspruch auf den Thron nun dahin ist.
Meinetwegen hätte sie so enden können wie es geschehen ist, aber das wurde erzähltechnisch nicht gut genug vorbereitet und gerechtfertigt! Man hätte z.B. zeigen können, dass das Volk sie verachtet.
Aber SO..... Nee, SO kauf ich es einfach nicht ab!
So einfach ist das alles leider nicht. Das Hauptproblem an Dany ist, dass sie von Männern geschrieben wurde. Und wenn Frauen ihre Geschichte anders gelesen haben, dann liegt es daran, dass sie aufgrund ihrer eigenen Lebenserfahrungen als Frauen eine andere Perspektive haben.
Ein großartiger Text von Sady Doule:
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SpoilerDaenerys’ defining scene, her perpetually relevant starting point, is “rape victim.” We understand, from her first moments, that this is a story about a woman who is powerless, and that her powerlessness stems largely from being female. The obstacle, then, is misogyny, and her arc, her radical change, will presumably be a journey from powerlessness to power. Women who expected Daenerys to become a benevolent feminist ruler, to break the wheel and end the cycle of oppression, were not stupid; they were following basic story logic. Their expectations didn’t spring from delusion or narcissism, they sprang from Star Wars.
And if some of those women got a little too invested, if they bought some cheesy merch, if they named their kids Khaleesi, well: Are we really unclear on why that happened? Still? “Rape victim who wants to end rape,” as an identity, is not “man who reclaims masculinity by dealing meth.” It’s certainly not “whiny teen who becomes psychic space ninja.” It’s an identity lots of women in the audience actually share. It’s just that, while the rest of us were still trying to find our power, Daenerys actually did.
Women turned this show, this deeply problematic and rape-filled show, into a place where they could bring their trauma. Daenerys is raped, Cersei is raped, Sansa is raped, Brienne survives numerous attempted rapes and can’t walk two feet in any direction without being harassed (though it does feel reliably great to watch her reasoned and proportionate responses) but instead of concluding that Game of Thrones hated women, women concluded that the show loved survivors. They believed it was telling them a story about what it takes to survive, to find your power, even when the whole world wants you powerless, voiceless, raped and dead.
I believe that Daenerys was always intended to become the Mad Queen. Her ultimate villainy is completely in line with the kind of story George R. R. Martin intended to tell, and is probably one of the plot elements he handed the showrunners, back when he outlined how he intended to end the series. But I don’t think George R. R. Martin, or the showrunners, fully understood the kind of story they were telling.
Because in that moment, when Daenerys goes nuts, and becomes a wicked genocidal dictator who must be deposed, I am remembering her rape scene. Basic story logic: That was the beginning of her arc, this is the end, and we are being asked to see what has changed. It was a journey from powerlessness to power, but now we know this makes it a journey from good to evil, too. What you are telling me, when you make Daenerys a power-mad despot, is that it was better for her to be powerless. It was better for her to be on her knees, with a stranger’s dick forced inside her, than it was for her to be a queen. Power turns Dany bad, and her badness hurts everyone, so it was better for the whole world for that little girl to get raped, over and over and over, than it was for her to find her power.
Yeah, I get it. And hey: Fuck you, too.
[...]
But here is what I know about women and power: Men fear powerful women, because they know that women have always had cause to fear powerful men. Men fear that women’s power will be violent, because they use their power to rape, assault, and beat us. Men fear that women’s power will be temperamental and despotic — that they will be forced to fear our every mood swing and obey our every irrational whim — because men have been raised to believe that their women should tend to them, cater to their whims, hang on the thread of their good graces. Men don’t fear “female power,” in the abstract. They fear being treated like women; they’re afraid that, when we win, they die. That when get the power, we’ll do the shoving, and it will hurt.
Der ganze Text:
https://dangerouscharacters.substack.com/p/who-wins-who-dies-game-of-thrones
Zitat:Weil in dieser Welt (und in unserer?) kein Mensch doch ganz aus seiner Haut kann.
Wenn das die Absicht der Erzähler ist, dann empfinde ich das als eine sehr zynische und gefährliche Botschaft.
Und es stimmt auch nicht. Wir wissen, dass die Persönlichkeit sich im Laufe des Lebens stark ändern kann.
Natürlich kann man die Vergangenheit nicht ungeschehen machen, so sehr man sich auch ändert und bemüht.
Und ich hatte auch kein Disney Ende für Jamie erwartet (oder irgendjemanden).
Aber auch hier war das erzähltechnisch einfach nicht gut vorbereitet und ging, wie alles andere auch, VIEL ZU SCHNELL.
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Balulie - 18.05.2019
Ja genau, das ist so viel Stoff vorhanden gewesen und man hätte allen Charakteren gerechter werden künnen, indem man mehr Folgen dreht oder noch ne Staffel dran hängt. Das ist alles viel zu sehr in die Folgen gedrückt. Das ging mir auch alles viel zu schnell, als wenn es nur ein dünnes Heft ihat, was verfilmt wurde oder so.
Na ich bin gespannt auf die letze Folge und dann wissen wir wieder mehr.
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Balulie - 18.05.2019
Der Euron hat es aber auch sowas von drauf

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Balulie - 21.05.2019
Also ich muss das alles erstmal sacken lassen und werde noch nichts drüber schreiben. Nun ist es zu Ende.
Hab aber was gefunden, was euch vielleicht interessiert. Kommt aber in den spoiler:
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Balulie - 22.05.2019
Na? So schweigsam nach der letzten Folge? Hat e euch gefallen oder eher nicht?
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SpoilerWie immer war alles zu kurz angeschnitten, aber man kann mit dem Ende leben finde ich. Ich hab mal zum Scherz gesagt das Bran auf dem Thron sitzt letztendlich. Fast hatte ich recht. Er ist zwar König, aber der Thron ist hin. Hat er gut gemacht der Dragon und ich glaubte schon er fackelt jetzt John ab. Puh Glück gehabt.Zum Glück sind nicht noch mehr so viele Hauptcharaktere gestorben. Das wäre echt schade gewesen. Und John hat seinen Wolf wieder und ist wohl am Ende zufrieden, wie nun alles ist. Sensa ist auch auf dem Thron, wo sie hingehört und nun ist es vorbei.....
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Soul - 23.05.2019
Mich hat die letzte Folge nicht begeistert, aber besänftigt. War insgesamt ein schönes Ende und besonders die letzten 20 Minuten gefielen mir