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41

Mittwoch, 30. November 2016, 17:44

Ich denke, mit "echtem Leben" ist sie ausserhalb ihrer Rolle gemeint, aber bescheuert ist es doch irgendwie. Schon komisch ausserdem, da es ja sonst andersherum ist (normalerweise schockt man ja, wenn man NICHT geschminkt ist).

42

Montag, 8. Mai 2017, 14:42

Ich habe in letzter Zeit darüber nachgedacht, was für mich Schönheit/Sexiness überhaupt ist, und warum manche Komplimente mir gefallen, während andere mir Unbehagen bereiten.

Und da tauchte wie gerufen dieses Video in den Vorschlägen bei Youtube auf (warscheinlich durch "Bon Voyage.")

Achtet mal auf die Tänzerin vorne rechts mit den Hörnchen!


Selbst wenn die Nase echt wäre, ich finde die Dame unglaublich sexy! :thumbsup:

Ich kann es gar nicht an irgendwelchen Äußerlichkeiten festmachen, was ich an einem Menschen attraktiv finde.
Für mich ist genau das Gegenteil der Fall. Ich kann Individuen sexy/schön finden, aber nicht irgendwelche äußerlichen Kriterien.

Ich finde Menschen, die von der medial engen Vorstellung von Schönheit/Schlankeit/Sexiness abweichen, eigentlich gerade interessant.
Denn massenkonforme Schönheit ist zwangsläufig generisch, und damit austauschbar. An eine interessante Nase erinnert man sich aber viel eher.
Und wer nicht "auf ersten Blick" schön/sexy ist, der muss zwangsläufig mit anderen Eigenschaften auftrumpfen können, um wahrgenommen zu werden.
Wenn ich Eigenschaften nennen müsste, die einen Menschen für mich attraktiv machen, dann sich nicht zu verstellen, um anderen zu gefallen. Der Mut dazu, imperfekt zu sein. Und Integrität sieht man einem Menschen einfach in allem was er/sie tut, einfach an!

Wer aber viel positives Feedback für äußerliche Attraktivität bekommt, entwickelt nicht selten eine gewisse Faulheit, seinen Wert unter Beweis zu stellen.
Wenn die Aufmerksamkeit ihnen zu sehr zu Kopfe steigt, dann werden sogar schlechte Charaktereigenschaften nicht korrigiert, und wachsen ungehindert.
Warum auch Mühe geben? Es ist doch unübersehbar, dass man es wert ist!
Lernt man diese Menschen dann aber kennen, ist es schnell aus mit der Anziehungskraft.

Aber dass es nicht so sein muss, sieht man zum Beispiel an Marilyn Monroe oder Audrey Hepburn, die unbestreitbar äußerlich sehr schöne Frauen waren.
Aber das waren auch außergewöhnliche, charakterstarke Frauen, gerade für ihre Zeit. Aber leider erinnern die meisten Menschen sie nur als zwei schöne, aber leicht naive Frauen. Gut, daran ist die eindimensionale mediale Darstellung auch Schuld. Ich denke, unterschwellig hat die Wahrnehmung ihrer Attraktivität dennoch mit Charakter und Integrität zu tun.
Denn Frauen, die nur schön sind, die gibt es wie Sand am Meer.

Manchmal frage ich mich, ob meine Ansichten zu dem Thema eher ungewöhnlich sind. Aber ich denke, dass es den meisten Menschen nur (noch) nicht bewusst ist.
Integrität, Authentizität und Charakter SIND äußerlich sichtbar, und dabei ist es letztendlich egal wie man körperlich aussieht.
Wer diese Eigenschaften nicht ausstrahlt (und da kann man nicht tricksen), kann noch so krampfhaft versuchen sexy zu wirken, das wird nicht funktionieren.

Wie einer der Kommentatoren sagt: Die Frau sei "strangely attractive."
Da sieht man die kognitive Dissonanz, die daraus folgt, dass das Unterbewusstsein jemanden attraktiv finden lässt, den man laut dem Bewusstsein aber nicht attraktiv finden darf, weil Gesellschaft und Medien heutzutage ein anderes Ideal propagieren.

Um zum Thema zurück zu kehren: Umso schlimmer ist es doch, dass wir Menschen eintrichern, sie müssten einem eng definierten, äußerlichen Standard entsprechen, um attraktiv zu sein.
Das ist doch Kryptonit für das, was einen wirklich attraktiv macht.
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

43

Donnerstag, 11. Mai 2017, 10:26

Normalerweise wird Mode von 17 jährigen, fast immer weißen Frauen mit Laufstegmodelmaßen beworben.

Auf der Website von Gudrun Sjöden sieht man dagegen eine größere Diversität. :thumbup:



Ein paar mehr Plus Size Models wären schön gewesen.
Ich find's auch gut, dass das gleiche Kleidungstück von unterschiedlichen Models vorgestellt wird.
So kann man eher eine Vorstellung davon entwickeln, wie das an einem selbst aussehen kann.

Ich mag das ältere Model mit den weißen, langen Haaren.
Aus irgendwelchen Gründen wird ja oft gesagt, dass die langen Haare spätestens nach der Menopause abgeschnitten werden müssen.
Ja, ich freu mich auch schon auf die schicke 08/15 Oma-Dauerwelle. :rolleyes:
So langsam bekomme ich auch weiße Haare, aber ich sehe das positiv. Weiße Haare nehmen Farben gut auf. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich als 80 Jährige mit knallblauer Mähne als eine Meereshexe rumlaufe.
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

Balulie

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44

Donnerstag, 11. Mai 2017, 12:13

Haare abschneiden nur weil ich älter werde hahah niemals. Und weiß ist Geschmacksache. Nur dieses grau mag ich überhaupt nicht, auch nicht an jungen Leuten. Dann lieber knallbunt.


Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgenwo ein Superbär!

45

Donnerstag, 11. Mai 2017, 23:01

Warum soll man mit Sachen aufhören, die einem Spaß machen und niemandem Schaden zufügen, nur weil man älter wird? ?(
Ich könnte jedesmal kotzen, wenn ich lese, dass Frauen ab einem bestimmten Alter sich nur noch so oder so stylen, frisieren oder anziehen sollen.
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

46

Donnerstag, 11. Mai 2017, 23:05

Ich glaube, hauptsächlich schneiden ältere Frauen sich die Haare einfach ab, da sie im höheren Alter schonmal sehr dünn werden und die Flusen sonst nur traurig herumliegen würden. Da sieht kurz in ihren Augen auch einfach besser aus.

Lange graue bzw weiße Haare sehen nach meinem Geschmack auch nicht immer so gut aus wie bei dem Model auf dem Bild. Meistens stehen älteren Frauen die kurzen Haare einfach besser, finde ich. :D

Vor ein paar Jahren gab's im hiesigen Altenheim eine alte Frau, die ihre grauen Haare knallpink gefärbt hat. Das sah vielleicht stark aus und man hat sie überall wiedererkannt. :D Also, Kerstin, wenn du 80 bist, erwarte ich ein Foto von deiner blauen Meerjungfrauenmähne. :thumbsup:

Aber es ist natürlich ein altbackenes Schönheitsideal. Mein Exfreund hat immer gesagt, man soll doch bitte "in Würde altern" und sich seinem Alter anpassen. Schrullige, lebensfrohe Omas darf es nicht geben, die sind dann automatisch nicht mit dem "Älterwerden klar gekommen". Der Satz hat mich immer ziemlich getriggert. :facepalm:




47

Donnerstag, 11. Mai 2017, 23:37

Zitat

Meistens stehen älteren Frauen die kurzen Haare einfach besser, finde ich. :D


Kommt drauf an. Das Gesicht wird mit dem Alter dünner, weil die Fettpolster weniger werden. Dann strecken lange, glatte Haare das Gesicht natürlich noch weiter.
Grundsätzlich dünnen die Haare aus, das merke ich ja jetzt schon. :S
Es muss aber auch nicht sein, dass es nur noch ein paar Flusen sind. Meine Französischlehrerin hatte einen unglaublich dicken Zopf grauer Haare. :thumbsup:
Ich habe mir sagen lassen, dass sie ihn selbst bei ihrer Pensionierung noch hatte.

Ich finde die Frage "lange Haare oder nicht" ist nur individuell zu beantworten.

Zitat

:D Also, Kerstin, wenn du 80 bist, erwarte ich ein Foto von deiner blauen Meerjungfrauenmähne. :thumbsup:


Wenn ich dann noch lebe und noch Haare übrig habe, warum nicht. :thumbsup:

Zitat

Mein Exfreund hat immer gesagt, man soll doch bitte "in Würde altern" und sich seinem Alter anpassen. Schrullige, lebensfrohe Omas darf es nicht geben, die sind dann automatisch nicht mit dem "Älterwerden klar gekommen". Der Satz hat mich immer ziemlich getriggert. :facepalm:


Ouuuououououuuuuu.... :facepalm:
Vor lebenslustigen, eigensinnigen Frauen, die sich nicht in Schubladen stecken lassen, haben schwache Männer schon immer Angst gehabt.

Argh, ich finde das hier gerade so bescheuert. Wie wäre es beim nächsten Mal damit, nur die Kleidung zu wechseln und sie zu schminken, die durch das Fett platt anliegenden Haare zu waschen und nur den Pony zu kürzen, anstatt die Haare derartig radikal abzusäbeln?
Auf Hüftlänge gestutzt, damit es nicht so ausgedünnt aussieht, und es wäre eine tolle Mähne gewesen. Wenn ich da noch was verändert hätte, dann vielleicht leichte Wellen für mehr Volumen, und eine etwas peppigere Farbe. Aber grundsätzlich ist es eine Schande, so was abzuschneiden. Nur wenige Menschen haben Haarfollikel mit einer so langen Anagen-Phase. Damit kann man doch ruhig mal angeben. :D
Sie sieht so unglücklich aus, und jünger macht es sie doch auch nicht. Der schnöde Bob ist doch die Mutti-Frisur schlechthin. :facepalm:



Dass sie auf 40 geschätzt wurde, liegt doch nur daran, dass sie am Anfang kein Make-up trägt, und Leute einfach nicht wissen, dass Frauen ohne Make-up nun Mal so aussehen!
Ich werde auch angesprochen ob ich krank sei, wenn ich mal ohne Foundation und Mascara auf der Arbeit aufkreuze. :grr:
Fernsehen ist so bescheuert.
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Balulie

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48

Freitag, 12. Mai 2017, 09:30

Also so lange Haare sind ja gut, aber nicht mehr so schön. Ich hätte sie auch nur um die Hälfe gestuzt und dann kann man auch hübsche Frisuren draus machen. Bissel andere Farbe und Makeup und schon ist alles frischer. Aber dieser radikaler Schnitt war doch nur für die Medien gut grrrrrrrrrrrrr
Bei dieser Länge hmmm sieht das eh ungepflegt aus, weil unten so dünn und so. Son Bob finde ich auch nicht so toll, der bleibt ja nicht lange so und du kannst dauernd zum Frisör latschen, denke ich mal. Ihr viel das schon sehr schwer. Ich hab meine etwas über der Hüfte lang und die werden ab und zu gestuzt, weil die sonst zu fransig und dünn sind an den Spitzen, bissel Farbe rein und es wirkt bei mir auch jünger.Zum Glück haben alle in unserer Familie dicke schöne Haare.Und so ne Oma mit bunten Haaren, das finde ich einfach klasse. :thumbsup:


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49

Freitag, 12. Mai 2017, 15:08

Zitat

Son Bob finde ich auch nicht so toll, der bleibt ja nicht lange so und du kannst dauernd zum Frisör latschen, denke ich mal.


Genau deswegen lieben Frisöre es ja auch, Frauen kurze und kompliziert geschnittene Frisuren einzureden. Das sieht für wenige Wochen gut aus, dann darfst du wieder hin.
Lange Haare sind dagegen wesentlich pflegeleichter, zumindest in dieser Hinsicht. Spitzen und Pony schneide ich mir seit Jahren selbst. An mir verdient wirklich keiner mehr was. :hihi:

Es sind auch ein Statement gegen den ständigen Wechsel von Trends. Es dauert schließlich Jahre, bis man den Zustand (wieder) erreicht hat.
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50

Freitag, 12. Mai 2017, 18:49

Meine Mama hat auch lange graue Haare und beim Flechten ist dann ein tolles Muster aus Grau und Weiss drin. :D Müsste ich mal ein Foto von posten.

Ich glaube ich würde nie mehr lange Haare tragen, ich würde bei der Dicke und Menge an Haaren wahnsinnig werden. Der Zopf würde so aussehen wie bei dem einen Artwork der Reboot-Lara, auf dem der Zopf so unrealistisch dick aussieht. :hihi: Ich hab erst nach dem Radikalschnitt gemerkt, was für ein Gewicht das war. 8|

Ich schneide seit 7 Jahren auch nur noch selbst.^^

Balulie

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51

Freitag, 12. Mai 2017, 18:51

Ich schneide mir auch den Pony selber und die Spitzen schneidet mein Flo grade. Und ich schneide ihm die Haare kurz und somit bekommen die auch kein Geld von uns.


Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgenwo ein Superbär!

52

Montag, 15. Mai 2017, 22:52



If you develop an eating disorder when you are thin to begin with, you go to the hospital.
If you develop an eating disorder when you are not thin to begin with, you are a success story.


Ich habe selbst erlebt, wie selbst eine gesunde, langsame Diät einen in eine Art Rausch versetzen kann, sobald man erste Erfolge sieht, und wie sehr die positiven Reaktionen zusätzlich anstacheln können, es zu übertreiben. 8|
Dann kann der Versuch ein "gesünderes" Leben zu führen, genauso schädlich für die Gesundheit werden wie z.B. Binge Eating (von dem ich meine Pfunde hatte).
Essstörungen sind niemals etwas Gutes, egal in welche Richtung sie gehen, und egal welchen Körper man hat.

Ständige Diäten sind vermutlich sogar der Grund, warum "normalgewichtige" statistisch gesehen kürzer leben als Menschen mit leichtem Übergewicht.
Dieses ewige Hin-und-Her belastet den Körper sehr stark. Und optisch dünne Menschen können unsichtbares Viszeralfett haben, das erhebliche Gesundheitsrisiken verursacht.
Wir sollten endlich auffhören, Schlanksein automatisch mit Gesundheit in Verbindung zu setzen.
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

53

Mittwoch, 24. Mai 2017, 11:02

Kara hat mir heute morgen gesagt, dass ich abwechselnd "lang und dick, lang und dick" sei. Aber das sei ja "nicht so schlimm", denn "du bist ja nett, Mama."
Ich bin jetzt irgendwie beleidigt und gleichzeitig gerührt. 8|
Und ein wenig verwirrt, woher sie diese Ansichten hat. Offenbar ist das sogar im Kindergarten schon ein Thema. :|
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

54

Samstag, 10. Juni 2017, 12:21

Ugly and fat

Backhanded Compliments
Uuuuugggghhhh.....

Wie Männer Gaslighting benutzen, um Frauen auch als Erwachsene verunsichert über ihr Äußeres zu halten:

Schritt 1) Über Frauen mit Modelmaßen sabbern, Schönheitswettbewerbe anschauen, die Körper von Frauen, die zufällig vorbeigehen, auf ihre Fickbarkeit bewerten, "lustige" Tiervergleiche anstellen (Hintern wie ein Flußpferd)...

Schritt 2) "Du bist mir zu eifersüchtig, wenn ich fremde Frauen objektifiziere, und zu unsicher mit deinem eigenen Aussehen. Ich hätte lieber eine Frau mit SELBSTVERTRAUEN."
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

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Dienstag, 13. Juni 2017, 12:28

Interessanterweise hatte meine Nichte (damals 2-3 Jahre) auch meine Schwester/ihre Mutter gesagt sie sei faul und dick - meine Schwester erwartete zu diesem Zeitpunkt ihre zweite Tochter :hihi: . Aber im nachhinein frag ich mich auch wo sie so etwas aufgeschnappt haben könnte. Nur vermute ich nicht unbedingt den Kindergarten, Kinder sind ja häufig mit verschiedenen Menschen in Kontakt (Oma, Opa oder der schwule Onkel :hihi: ). Könnte ehrlich gesagt nicht einmal behaupten das ich mich immer politisch korrekt vor meiner Nichte verhalte :hmm: ...

Kurzes Themenwechsel: Ich hatte auch eine "kleine" Schönheitsoperation, muss allerdings sagen das ich es nicht bereue und der damalige Zustand zu heute sich einfach um Welten gebessert hatte. Na, männlich, was kann das wohl für eine OP gewesen sein ^^ ?


Genau, die Erbgüter die alle am liebsten weghaben wollen, der typische (eierkraulend-männliche) Haarausfall. Spaß beiseite, ich hab ich echt unwohl gefühlt und hab Ewigkeiten mit mir ringen müssen, aber die leichte Schmerzen haben sich wirklich gelohnt. Ich bin nur bedingt auf mein Aussehen bemüht z.B. hab ich auch erst kürzlich eine ziemliche große Narbe an der Nase (Hundebiss :grr: ) und ernsthaft, es stört mich nicht sonderlich das es meinem sonst so makellosen Hautbild (bitte mit erhöhter-dramatischer Stimmlage lesen) zerstört, aber mit meiner Stirnglatze konnte ich nicht leben.
Vielleicht liegt es einfach daran dass Haarausfall älter macht und Narben ggf. interessant und etwas boshaft, aber ehrlich gesagt hab ich kein Problem mit dem älter werden und ein Ghetto-Bad-Boy wollte ich auch nie werden/sein.
Ist auch egal, jedenfalls bin ich echt froh im 21. Jahrhundert zu leben, wo es diese Möglichkeiten gibt :thumbsup: !

TifaNazah

rides unicorns

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56

Dienstag, 13. Juni 2017, 12:34

Ich bin auch niemand, der generell gegen Schönheits OP ist. Mutig, dass du das zugibst. Ich finde, es ist in Ordnung, wenn man Sachen operiert, die zu beheben sind und dannach helfen glücklicher zu sein. Ich glaube, dass es aber sehr schwer ist sich nicht von der Gesellschaft einreden zu lassen, was wirklich schön ist und was mir wichtig ist. Andererseits bildet sich unsere Ansicht eben durch alle Erlebnisse im Leben aus. Das ist ein sehr philosophisches Thema, wieviel ist angeboren, wie viel geschaffen...

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Dienstag, 13. Juni 2017, 12:53

Danke ^^ .
Ehrlich gesagt bin ich jetzt auch offen dem Thema gegenüber, vorher wollte ich das auch noch etwas geheim halten. Vielleicht ermutige ich den ein oder anderen noch dazu (bei mir war es meine Mutter, von der ich eher gedacht hätte das sie vollkommen dagegen sei).
Ich denke wir können darüber übereinstimmen dass es furchtbare, sogar suchtkranke, OPs gibt. Hust :whistling: ...
Oder wenn Frauen zu größeren Oberweiten geraten werden, weil es ihr Mann möchte... denke wenn man es aus dem eigenen Willen macht, weil man genetisch nun einmal nicht die optimalen Voraussetzung hat, warum nicht. Wir leben nur ein Mal, und meine Haartransplantation war nicht aus gesellschaftlichen Druck (jedenfalls sagte mir nie jemand ich sehe so erbärmlich aus) sondern aus Eigeninteresse. Zumal ich einen Freund habe der mich schon vorher mochte und ich auch noch nie den sexuellen Drang nach einem Plan Cul (oder One Night Stand) hatte ;) .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Naphal« (14. Juni 2017, 00:01)


58

Mittwoch, 19. Juli 2017, 14:21

Wenn ich eine Form von Bodyshaming so abgrundtief hasse, dass mir das Blut kocht, dann dieser gesellschaftliche Druck, dass Mütter nach der Geburt so schnell wie möglich wieder fickbar (oder das was heterosexuelle Männer darunter vestehen) aussehen müssen. Natürlich ist es doch nicht die feine Art, Müttern zu sagen "ey, bist du aber noch fett, du solltest dich schämen."
Also lobt man die Frauen in den Himmel, die es geschafft haben, sich wieder modelmäßig zurecht zu hungern. Während andere Frauen mit kleinen Babies es kaum schaffen sich essen zu machen, das über Fertigfraß hinausgeht, und sich zu duschen das Maximum an Schönheitspflege ist, das sie sich leisten können.

Nur damit klar ist, worauf es ankommt und was eine Frau noch zusätzlich alles an Erwartungen zu erfüllen hat, wenn sie Mutter wird.

Fakt: Schwangerschaft verändert den Körper. Manchmal mehr, manchmal weniger. Ein neues Leben zu erschaffen, geht nicht spurlos an einem vorbei.

Wer wirklich nichts besseres zu tun hat als den Körper einer Mutter zu kommentieren, sei es offen negativ oder durch perfides Lob von anderen Frauen, die es "geschafft haben", der offenbart sich als sexistisches Arschloch.
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

59

Freitag, 15. Dezember 2017, 00:16

Nach sehr spezifischen Forstellungen über Form/Größe der Brüste und Thigh Gap gibt es nun die nächste Schönheitsvorstellung, der eine Frau genügen muss:

Die "Hip Dips" müssen weg! :facepalm:

Wie auch bei den anderen Merkmalen wird das für die meisten auch mit noch so vielen Diäten und Sportreiberei unerreichbar sein wird, denn ob man es hat oder nicht ist anatomisch bedingt. Aber Hauptsache man darf sich mal wieder hässlich fühlen. Dann kauft man ja auch brav jeden Scheiß. :rolleyes:
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

60

Freitag, 15. Dezember 2017, 07:15

Ich wusste bis eben nicht mal, was das ist und dass manche das haben und manche nicht. :hmm:

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