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21

Montag, 21. Juni 2010, 21:22

Churli versucht jetzt, seinen eigenen Namen zu sagen. :love: :hihi:
Seitdem wir wissen, dass Spatzen sprechen lernen können, versuchen wir, ihm einfache Worte beizubringen. :D

Er sagt noch "Chu-biiiii", und wer es nicht weiß, wird es nicht erkennen. Aber wir hören schon sehr deutlich, dass er es versucht. Vorher hat er es auch noch nie gemacht. Erst seitdem wir ihn mit "Churli, Churli" bequasseln. :D
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

22

Montag, 21. Juni 2010, 22:36

Ohhh, nehmt das doch mal mit der Canon Ixus auf wenn er das nächstes mal rumquasselt :D Ich konnte mit meiner ja auch super den Ton aufnehmen im Video :love: :love:

23

Mittwoch, 11. Mai 2011, 11:08

Und schon wieder haben wir ein Spatzenbaby...
Ich habe die letzten Tage schon mehrere tote Küken gefunden, die aus den Nestern bei uns im Dach gefallen sind oder rausgeworfen wurden. Behinderte Vögel werden ja immer radikal rausgeschmissen. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass die extrem trockene Witterung es für die Vogeleltern sehr schwer macht, alle Jungen satt zu bekommen. In solchen Fällen reduzieren sie die Anzahl der Küken, um wenigstens einige durchzubekommen. Grausam, aber was bleibt ihnen schon übrig? :S
Deswegen gehe ich morgens und abends alle mir bekannten Nester ab. Und gestern abend lag da wieder eines, war dann zum Glück noch lebendig.

Der kleine Piepser musste gestern noch zwangsernährt werden, da er gerade seine Augen geöffnet hat und daher nicht mehr so leicht zu überlisten ist. Und er war auch sehr schwach. Jetzt nimmt er sich manchmal schon selbst die Würmer von der Pinzette. Wenigstens hat er schon ein paar Federn, so dass wir ihn nicht künstlich warm halten müssen. Nur außerhalb seines Ersatznestes friert er manchmal. Wenn ich ihn nachher noch mal füttere, mache ich ein paar Fotos.
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

24

Mittwoch, 11. Mai 2011, 11:26

Aww ich freu mich schon so auf Fotos! :thumbsup: :love:

25

Mittwoch, 11. Mai 2011, 13:44

Andi beim Füttern. Leckere Buffalos und Pinkies. :D
Wie gut, dass ich gefrorene Futterinsekten immer als Leckerchen für unsere beiden erwachsenen Spatzen im Haus habe. :)



Mehr als ein Foto war erst Mal nicht drin, Akku war leer.
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

26

Mittwoch, 11. Mai 2011, 16:54

Na ob das die "Futterinsekten" auch gut finden ?? :hmm: :hihi: Aber ist schon ein kleines ,süßes Schnuckelchen... :love:






27

Mittwoch, 11. Mai 2011, 18:40

Och wie süüüß. Der Kleine wird's gut bei euch haben. Hoffentlich schafft er (oder sie ^^) das. *daumendrück*

Scottie

Pastafarian

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28

Mittwoch, 11. Mai 2011, 19:28

Was ist eigentlich mit den beiden erwachsenen Spatzen? Würden die wegfliegen, wenn die Tür offen wäre? Und würden die sich überhaupt zurechtfinden, oder würden sie verhungern, weil sie es nicht gelernt haben, sich ihr Futter zu besorgen?
Widerstand ist zwecklos

29

Mittwoch, 11. Mai 2011, 20:41

Churli fliegt gar nicht, oder?

Wie ist das eigentlich mit Spuddi, bei dem der Schnabel immer so viel wächst? Könnte der abhauen, also ist der fit im Fliegen?

30

Mittwoch, 11. Mai 2011, 21:32

Churli fliegt mittlerweile schon sehr gut. Ich überlegt sich nur vorher nicht, wohin er will. Daher endet es häufig in einem Zick-Zack-Kurs mit Landung mitten im Raum oder Vollkreisen, so dass er wieder an der Startposition landet. :hihi:

Spuddi ist ein regelrechter Torpedo und hat die dollsten Kampfkurven drauf. Abgesehen von ihrem Schnabelproblem ist sie absolut fit.

Spatzen sind sehr ausgerägte Gewohnheitstiere und bauen eine sehr enge, lebenslange Bindung zu ihrer (Zieh-) Familie auf. Viele Leute berichten, dass sie ihre Spatzen auch nach der Auswilderung abends wieder freiwillig ihren Käfig aufsuchen, oder zumindest im Garten angeflogen kommen und sich auf die Schulter setzen. ^^
Churli würde wohl bei uns bleiben wollen. Aber um uns wiederzufinden, müsste er wohl ein bißchen schlauer sein. :D
Außerdem hat er vor Katzen überhaupt keine Scheu. Überleben würde er alleine auf keinen Fall.

Bei Spuddi bin ich mir nicht ganz sicher. Sie wurde nie vollständig auf Menschen geprägt und ist immer noch recht wild. Sie hat ja auch die ersten Monate draußen gelebt. Daher denke ich auch, dass ihre Überlebensinstinkte gut entwickelt sind. Aber auch sie geht abends immer sehr zuverlässig wieder in die Voliere, wenn sie sich ausgetobt hat. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass sie abends wieder nach Hause kommt, sollte sie mal ausgebüxt sein.

Den neuen Spatz werden wir auswildern, wenn er sich normal entwickelt. Manchmal sieht man aber auch erst nach einiger Zeit, dass die Jungvögel aus einem bestimmten Grund "aussortiert" wurden. Also erst Mal abwarten. Mittlerweile bettelt er sogar die Hand an. Füttern ist also kein Problem mehr. Mich erstaunt immer wieder, wie schnell Vögel lernen. Er ist ja nicht auf Menschen geprägt worden.
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

31

Mittwoch, 11. Mai 2011, 22:17

Naja, wer so kurz lebt, muss auch schnell lernen.

32

Donnerstag, 12. Mai 2011, 00:02

Kurz? Es ist dokumentiert, dass Singvögel über 20 Jahre alt werden können. 8|
Und Papageien können bis zu 100 Jahre alt werden.

In der Natur sterben aber natürlich wie bei praktisch allen Tieren die meisten vor Erreichen der Fortpflanzungsfähigkeit, daher ist das durchschnittliche Sterbealter sehr niedrig. Wölfe oder Wildkatzen werden in der Natur auch durchschnittlich nur 3 Jahre alt.

Mich fasziniert vor allem, dass die Gehirne von Vögeln gemessen am Volumen um einiges leistungsfähiger sind als das der Säugetiere. Mit einem nur erbsengroßen Gehirn kommt ein Graupapagei oder eine Krähe auf die gleiche Intelligenzleistung wie Delfine oder Schimpansen!

Was analytisches Denken und Abstraktion angeht, sind sie allen anderen Tieren sogar haushoch überlegen. Sie lernen nicht einfach aus Erfahrung und stumpfes Ausprobieren, bis etwas klappt. Sie durchschauen durch Beobachtung und Nachdenken, wie etwas funktioniert. Sie können das so gut, dass sie sogar Probleme lösen können, die in der Natur nie auftreten würden.

Mein Bruder erzählt beispielsweise, dass im Flughafengebäude, wo er arbeitet, Spatzen Bewegungssensoren auslösen, um Türen zu öffnen. Da ein Vogel die Sensoren alleine nicht auslösen kann, sammeln sie sich erst im Schwarm, um dann kollektiv vor dem Bewegungssensor zu schweben.

Übrigens sind Vögel Theropoden. Sie sind also die einzige überlebende Dinosaurierart und nahe Verwandte von Deinonychus und Velociraptor. Das macht sie per Definition cool. :D
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

33

Donnerstag, 12. Mai 2011, 23:13

Das weiß ich doch alles schon. Trotzdem sind 20 Jahre verdammt kurz. Dann wär ich jetzt schon tot. Und ich hab grad meine Studium angefangen.

34

Freitag, 13. Mai 2011, 10:51

20 Jahre ist im Tierreich verdammt lang. Es gibt nur eine handvoll Tierarten auf diesem Planeten, die eine ähnliche Lebensspanne wie Menschen haben.

Unser Kleiner hat uns mittlerweile vollständig als Ersatzeltern anerkannt. Er tschiept, wenn wir mit ihm reden. :D
Man muss ihm nicht mal mehr Würmer in den Schnabel stecken, er holt sie sich selbst von der Pinzette. Er unternimmt auch schon kleine Ausflüge in seinem Käfig, trainiert das Sitzen auf Stangen und trainiert seine Flugmuskulatur. Danach geht er aber wieder brav zurück. Ein richtiger Astling ist er noch nicht.

Damit er nicht vergisst, dass er ein Vogel ist, stellen wir den Käfig abends in den Wintergarten und lassen unsere beiden anderen Geier fliegen. Wenn er etwas agiler ist, werden wir sie auch stundenweise zusammen setzen, so dass er fliegen, sandbaden, picken, Samen entspelzen und lebendige Insekten jagen lernt. Wenn sie sich das abgucken können, lernen sie es sehr schnell. Natürlich unter Aufsicht. Aber bisher haben unsere beiden Spatzen fremde Vögel in ihrer Voliere sehr gut behandelt. :)
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

35

Dienstag, 17. Mai 2011, 21:31

Voll süß... wie geht's dem Racker jetzt?

Beholder

unregistriert

36

Dienstag, 17. Mai 2011, 22:57

Der Kleine ist topfit! Ich muss ihn ja jetzt alleine peppeln, weil Kerstin ja in Schweden ist.
Aber da er inzwischen sehr gut alleine frist, und zunehmend scheuer wird, ist das nicht soviel Arbeit. Zuerst hatte ich Sorgen, dass er nicht genug frisst, aber er scheint sich alles zu holen, was er braucht.

Ich habe ihn schon zweimal zu den anderen Spatzen gesetzt. Er bettelt Spudi immer an, aber die checkt nicht, was er will, sondern frist die Heimchen lieber selbst ^^
Churli kümmert sich gar nicht um den kleinen. Er scheint ihn gar nicht zu bemerken. Die 3 zu beobachten, kommt mir vor wie die Szene in der Irrenanstalt bei 12 Monkeys. "Sind Sie auch geistig divergent?" :hihi:

37

Donnerstag, 16. Juni 2011, 14:10

Wenn mal ein Wochenende mit gutem Wetter ansteht, wollen wir den Kleinen rauslassen. So können wir abends die Tür zum Wintergarten offenlassen, falls er doch wieder nach Hause will. ;)

Eben haben wir einen erwachsenen Zilpzalp aufgesammelt. Äußerlich verletzt scheint er nicht zu sein, hat aber Koordinationsprobleme. Er kann nicht richtig sitzen, hüpfen oder fliegen. Die Ursachen dafür können bei Vögeln so vielfältig sein, dass Tierärzte solche Tiere praktisch immer einschläfern. Manchmal ist es aber nur eine Mangelernährung oder eine Gehirnerschütterung und geht bei entsprechender Pflege von alleine wieder weg.
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

38

Donnerstag, 16. Juni 2011, 14:26

Aww... *düp-di-düp-di-düp-di* :hihi: Alles Gute für den Zilpzalp, bei euch ist er ja gut aufgehoben. :)

39

Freitag, 17. Juni 2011, 09:37

Leider hat er es nicht geschafft. :S
Er war viel zu schwach, da hat auch die Zwangsernährung nichts mehr gebracht. Zwar lief die Verdauung wieder an, aber es war schon zu spät. Das Vögelchen war nur noch ein Gerippe mit Federn und wimmelte schon von Parasiten. Die letzten Kräfte gingen in die Krampfanfälle.

Schade, aber manchmal kann man nichts mehr tun. Gerade Vögel mit Störung des Nervensystems sind schwierige Fälle. Wir hatten schon mal einen Spatz wieder erfolgreich aufgepäppelt, der hat sich dann aber aufgrund seiner bleibenden Koordinationsprobleme bei einem Flugversuch das Genick gebrochen. Manchmal ist die Störung aber auch nur temporär. Das hängt eben davon ab, was die Ursache ist. Einer meiner Erpel wurde nach zweiwöchiger Intensivpflege wieder komplett gesund.
Die Straße des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert. (Hans Kasper)

40

Freitag, 17. Juni 2011, 11:25

Och wie schade... ;( Hätte ihn gerne in aufgepäppelt gesehen. Aber ihr habt es versucht und das zählt.

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